Juni 2010
Peter Eriksson verlässt die Flughafen Zürich AG
13.06.2010 - 23:14 von Pascal Rüdlinger
Nach mehr als acht Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Chief Commercial Officer verlässt Peter Eriksson die Flughafen Zürich AG Ende September 2010, um einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Peter Eriksson trat im April 2002 in die Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG ein. Er baute den neu geschaffenen Bereich Marketing & Real Estate mit hoher Kompetenz und viel Herzblut auf und konnte den Flughafen Zürich als einen der qualitativ führenden Flughäfen in Europa positionieren. Unter der Führung von Peter Eriksson hat sich der Flughafen Zürich auch zu einem der drei umsatzstärksten Shopping Center der Schweiz entwickelt.
Testreihe mit Security Scannern am Flughafen Zürich
13.06.2010 - 23:12 von Pascal Rüdlinger
Am Flughafen Zürich wird im Juni und Juli 2010 ein Security Scanner im Passagierbereich getestet. Im Unterschied zu Body Scannern sind bei Security Scannern keine Bilder der Passagiere zu sehen. Reisende haben die Wahl zwischen dem Security Scanner und einer herkömmlichen Sicherheitskontrolle. Das neue Gerät wird bei der Sicherheitskontrolle zu den Gates A51 bis A56 installiert werden. Eine definitive Einführung von Security Scannern am Flughafen Zürich ist zurzeit nicht geplant.
Ziel des Tests ist, die Zuverlässigkeit des Geräts sowie dessen Funktionalität, Kapazität aber auch Akzeptanz bei den Passagieren zu prüfen. Ausserdem soll evaluiert werden, welche Geräte dereinst für einen Einsatz in Zürich geeignet wären. Zu diesem Zweck können allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt weitere Testreihen mit verschiedenen Geräten durchgeführt werden. Der erste Test beginnt am 8. Juni 2010. Er dauert ungefähr sechs Wochen.
Bei dem am Flughafen Zürich getesteten Gerät des Typs L-3 ProVision sind die Körperkonturen der kontrollierten Passagiere nicht sichtbar, denn die neue Technologie markiert Gegenstände, die auf dem Körper getragen werden, auf einem Piktogramm. Trägt ein Passagier keine Gegenstände auf sich, erscheint auf dem Bildschirm des Kontrollpersonals nur der Begriff „OK“ ohne Bild. Falls ein Passagier einen Gegenstand auf sich trägt, wird der entsprechende Körperbereich mit einem gelben Balken auf dem Piktogramm markiert. In diesem Fall wird eine gezielte manuelle Nachkontrolle durchgeführt. Zu keiner Zeit sind Konturen der kontrollierten Passagiere sichtbar. Das Gerät funktioniert mittels elektromagnetischen Millimeterwellen im unteren Gigahertz-Bereich. Die Strahlungsdichte des Security Scanners, der am Flughafen Zürich getestet wird, ist weit mehr als 1‘000 Mal geringer als diejenige eines Mobiltelefons.
Flughafen Zürich Verkehrsstatistik, Mai 2010
13.06.2010 - 23:10 von Pascal Rüdlinger
1‘977‘645 Passagiere sind im Mai 2010 am Flughafen Zürich abgeflogen, angekommen oder umgestiegen. Gegenüber Mai 2009 entspricht dies einem Plus von 7.2%. Obwohl auch im Mai 2010 einige europäische Lufträume aufgrund der Aschewolke kurzzeitig gesperrt werden mussten, liegt das Passagierwachstum wieder auf einem ähnlichen Niveau wie vor dem Vulkanausbruch auf Island.
Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im Mai 2010 um 12.1% auf 1‘321‘918 zu. Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1.6% auf 648‘044 ab, was einem Transferanteil von 32.9% entspricht (-2.9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr).
Die Anzahl Flugbewegungen lag im Mai 2010 mit 23‘492 Bewegungen 4.0% über dem Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug nahm um rund 2.5% auf 99 Fluggäste zu. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF) stand im Mai bei 72.4% und somit 2.2 Prozentpunkte über dem Wert der Vorjahresperiode.
Im Mai 2010 wurden 34‘965 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 29.5% gegenüber Mai 2009.