März 2009

Vollständige Schengen-Umsetzung am Flughafen Zürich

26.03.2009 - 17:58 von Pascal Rüdlinger

Ab dem 29. März 2009 müssen Schengen- und Nicht-Schengen-Passagiere am Flughafen Zürich räumlich getrennt werden. Für Passagiere innerhalb des Schengen-Raums entfällt die Passkontrolle. Zollkontrollen bleiben bestehen. Duty Free-Einkäufe sind weiterhin für alle Reisenden möglich.

Seit dem 12. Dezember 2008 ist die Schweiz Teil des Schengen-Raums. Da innerhalb des Schengen-Raums der freie Personenverkehr gilt, entfallen die Passkontrollen. Ab dem Wechsel zum Sommerflugplan am 29. März 2009 müssen am Flughafen Zürich Schengen- und Nicht-Schengen-Passagierströme räumlich strikt getrennt werden.

Für Passagiere ändern sich die Abläufe mit dem Übertritt in den nicht-öffentlichen Bereich (Luftseite). Neu werden Reisende beim Übertritt nur noch einer Bordkartenkontrolle unterzogen. Die Passkontrolle findet nicht mehr hier statt. Die Personenidentifikation beim Einchecken und Einsteigen bleibt jedoch bestehen. Passagiere müssen deshalb weiterhin ein gültiges Identitätsdokument (Pass oder ID) mitführen.
Passkontrollen erfolgen beim Betreten der Nicht-Schengen-Bereiche (Dock E, Busgates B22-29, Transferzone D) oder bei der Ankunft aus Nicht-Schengen-Ländern. Umsteigepassagiere, die von Nicht-Schengen nach Schengen oder umgekehrt reisen, müssen neu in Zürich anstatt an ihrer Zieldestination die Passkontrolle passieren.
Passagiere müssen sich mit den neuen Prozessen und Wegen nicht zwingend auskennen, sie können sich weiterhin an ihrem jeweiligen Abfluggate orientieren. Anzeigentafeln und Beschilderungen führen die Passagiere wie bisher auf dem richtigen Weg dorthin.

Das Schengener Abkommen bezieht sich nur auf den freien Personenverkehr innerhalb der Mitgliedstaaten, nicht aber auf die freie Warenein- und ausfuhr. Zollrechtliche Vorschriften bleiben durch das Schengener Abkommen unberührt und entsprechende Kontrollen bestehen. Duty Free-Einkäufe sind weiterhin uneingeschränkt möglich, unabhängig davon, ob Passagiere mit einem Schengen- oder Nicht-Schengen-Flug reisen.

Ein Teil der Schengen-Infrastruktur wurde bereits Ende Oktober 2008 in Betrieb genommen, so unter anderem die Busgates B01-10 und die neue Passkontrollhalle. Ab dem 29. März 2009 dienen die Busgates B22-29 als Nicht-Schengen-Busgates. Die neue Transferzone D oberhalb der Busgates B22-29 umfasst unter anderem die SWISS Lounge im Nicht-Schengen Bereich, Day Rooms zum Übernachten sowie eine Service- und Wartezone und einen interreligiösen Andachtsraum.

 

Coperta - Luftwaffenübung im Bereich Luftpolizeidienst

23.03.2009 - 17:59 von Pascal Rüdlinger

Während des Wiederholungskurses der Luftwaffe in Meiringen (3. bis 27. März 2009) findet vom 23. bis am 25. März 2009 die Übung COPERTA statt. Bei dieser Übung geht es darum, im Rahmen von Luftpolizeidiensteinsätzen  die Verfahren zum Abfangen und zur Landung führen  eines Flugzeuges, nach internationalen Vorgaben (ICAO) zu üben. Integrierter Bestandteil der Übung ist auch der Flughafen Zürich-Kloten. Dies mit dem Ziel, die Koordination ziviler und militärischer Stellen zu trainieren. Um den zivilen Betrieb in Zürich nicht zu stören, wurde die Übung vorgängig mit der Flugsicherung und dem Flughafen Zürich-Kloten abgesprochen. Die Übungsanlage sieht vor, dass abgefangene Flugzeuge von Kampfjets des Typs F/A-18 und F-5 Tiger eskortiert und in Kloten zu Landung geführt werden.

 

Flughafen Zürich, Verkehrsstatistik vom Februar 2009

15.03.2009 - 17:59 von Pascal Rüdlinger

1'419’913 Passagiere sind im Februar 2009 am Flughafen Zürich abgeflogen, angekommen oder umgestiegen. Gegenüber Februar 2008 entspricht dies einem Minus von 7.7%. Rund 3.5 Prozentpunkte des Rückgangs sind jedoch auf den Schalttag Ende Februar 2008 zurückzuführen.

Die Anzahl Umsteigepassagiere nahm im Februar 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0.7% auf 509'116 ab. Die Lokalpassagiere nahmen im gleichen Zeitraum um 11.1% auf 906’432 ab.

Die Anzahl Flugbewegungen lag im Februar 2009 mit 18’768 11.8% unter Vorjahr. Die Anzahl Passagiere pro Flug blieb mit 88 auf dem Niveau des Vorjahres.

 

Flughafen Zürich ist bester in Europa

11.03.2009 - 18:00 von Pascal Rüdlinger

Der Flughafen Zürich belegt beim renommierten Airport Service Quality Award den ersten Rang. Die Umfrage unterstreicht den hohen Qualitätsstandard am Flughafen Zürich. Jährlich werden rund 200'000 Fluggäste weltweit befragt.

Passagiere schätzen den herausragenden Servicestandard am Flughafen Zürich. Dies belegt die Spitzenplatzierung des Flughafens Zürich bei den jährlich durchgeführten Airport Service Quality (ASQ) Awards. Zürich belegt den ersten Rang vor den Flughäfen Southampton (England) und Oporto (Portugal). Weltweit rangiert Zürich in der Kategorie der Flughäfen mit 15 bis 25 Millionen Passagieren auf dem zweiten Platz hinter Taipei und vor San Diego.

An der Erhebung nahmen rund 130 der bedeutendsten Flughäfen der Welt teil. Der ASQ-Award würdigt die besten Flughäfen punkto Servicestandard. Ausschlaggebend für die herausragende Bewertung des Flughafens Zürich sind unter anderem die angenehme Atmosphäre, die Sauberkeit, seine optimale Verkehrserschliessung sowie die Freundlichkeit des Personals. Die Auszeichnung gilt als eine der wichtigsten und aussagekräftigsten in der Branche, da sie von unabhängiger Stelle überwacht und somit die Repräsentativität gewährleistet wird.

Thomas E. Kern, CEO von Unique (Flughafen Zürich AG), freut sich sehr über die erneuten Top-Platzierungen: "Die Servicequalität am Flughafen Zürich auf einem so hohen Niveau zu halten ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir verdanken diesen ersten Rang allen Flughafenmitarbeitenden, die sich Tag für Tag für einen hervorragenden Service einsetzen."

 


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